Hohlprofile gibt es im quadratischen Querschnitt von 20×20 bis 300×300 mm und im rechteckigen von 20×40 bis 400×200 mm; die Wanddicke liegt zwischen 1,00 und 12,00 mm.
Um in dieser großen Spanne die richtige Wahl zu treffen, sind drei Fragen zu beantworten: Welche Last soll das Bauteil tragen, welche Stützweite überbrücken und in welcher Umgebung stehen?
Die Abmessungsbereiche
| Quadratischer Querschnitt | 20×20 – 300×300 mm |
|---|---|
| Rechteckiger Querschnitt | 20×40 – 400×200 mm |
| Wanddicke | 1,00 – 12,00 mm |
| Verzinkt quadratisch | 20×20 – 100×100 mm (Wand 1,00 – 3,00 mm) |
| Länge | 6.000 / 12.000 mm |
Außenmaß oder Wanddicke
Es gibt zwei Wege, die Tragfähigkeit zu erhöhen: das Außenmaß zu vergrößern oder die Wand zu verdicken. Das Außenmaß zu vergrößern ist meist wirtschaftlicher; je weiter das Material vom Querschnittsschwerpunkt entfernt liegt, desto schneller wächst das Flächenträgheitsmoment.
Ist das Außenmaß jedoch durch Architektur oder Montage festgelegt, bleibt nur, die Wanddicke zu erhöhen.
Die Gewichtsrechnung
Das Metergewicht eines Hohlprofils wird näherungsweise mit Querschnittsfläche × 7,85 g/cm³ (Dichte von Stahl) berechnet. Wegen der Eckrundungen liegt das tatsächliche Gewicht etwas unter dem theoretischen Wert.
Klären Sie bei der Bestellung, ob Sie in Metern oder in Tonnen rechnen; Umrechnungsfehler zwischen beiden Einheiten sind ein häufiges Problem.
Verzinkt für den Außenbereich
Für Arbeiten, die im Freien stehen — Gewächshaus, Zaun, Geländer und Tragwerke für Solaranlagen —, wird das verzinkte Hohlprofil bevorzugt.
Beim verzinkten Erzeugnis ist der Abmessungsbereich enger (20×20 – 100×100 mm, Wand 1,00–3,00 mm); wird ein größerer Querschnitt benötigt, ist die Möglichkeit schwarzes Profil mit nachträglicher Verzinkung zu prüfen.
