Das Zolllagerentgelt bestimmen drei Variablen: die Art der Ware, die beanspruchte Fläche oder Tonnage und die Verweildauer. Ein Preis, der ohne Kenntnis dieser drei genannt wird, ist nicht verbindlich.
Hinzu kommen Entgelte für Behandlungen, für Verladung und Entladung sowie gegebenenfalls für zusätzliche Leistungen. Ein seriöses Angebot weist diese Positionen einzeln aus; ein Angebot, das nur eine Gesamtsumme nennt und sie nicht aufschlüsselt, erzeugt später Überraschungen.
Die Kostenpositionen
| Lagerung | je m² oder Tonne, periodisch |
|---|---|
| Verladung / Entladung | je Fahrzeug oder Container |
| Behandlung | je Vorgang (Trennen, Etikettieren, Verpacken) |
| Wiegen und Zählen | je Vorgang oder Partie |
| Unterlagen und Berichte | meist in der Leistung enthalten |
| Versicherung | Police des Betreibers / zusätzliche Deckung |
Warum die Art der Ware den Preis verändert
Coils stehen in der Bodenstapelung und sind schwer; Kartonware kommt ins Regal und beansprucht Volumen. Derselbe Quadratmeter bedeutet bei zwei Erzeugnissen unterschiedlichen Arbeitsaufwand und unterschiedliches Risiko.
Außerdem brauchen Erzeugnisse, die auf Feuchtigkeit, Stoß oder Feuer empfindlich reagieren, zusätzlichen Schutz; auch das schlägt sich in den Kosten nieder.
Dauer und Gesamtkosten
Das Lagerentgelt steigt proportional zur Dauer. Bei der Entscheidung für ein Zolllager ist dieses Entgelt jedoch nicht die einzige Zahl, auf die zu sehen ist.
Stellen Sie ihm den Liquiditätsvorteil aus den aufgeschobenen Abgaben gegenüber. Bei Stahl in hoher Tonnage ist der Aufschub in der Regel größer als das Lagerentgelt.
Wie der Standort die Kosten beeinflusst
Ein Zolllager mit niedrigem Lagerpreis, das aber weit entfernt liegt, kann den Vorteil über den Landtransport wieder aufzehren. Rechnen Sie bei den Gesamtkosten auch die Entfernung vom Hafen oder Walzwerk zum Zolllager und vom Zolllager zum Käufer mit ein.
Hier zeigt sich der Vorteil von Standorten nahe an Produktions- und Hafenzentren wie dem Golf von İskenderun.
